Eizellspende bei ProcreaTec


Die Eizellspende oder das Erhalten von Eizellen, ist eine Behandlung der assistierten Reproduktion , in welcher eine anonyme, junge, fruchtbare und gesunde Spenderin durch Hormone stimuliert wird um Ihre Eizellen zu erhalten. Werden diese mit männlichen Gameten zusammengeführt, so enstehen Embryonen einer guten Qualität welche in den Uterus der Frau transferiert werden, welche sich in Behandlung begibt.

Für wen ist die Eizellspende geeignet?
Das Programm des Erhaltens von Eizellen richtet sich an Frauen:
– Jünger als 50 Jahre alt sind mit verschiedenen Gründen keine Schwangerschaft zu erlangen
– Mit geringer ovarieller Reserve
– Mit vorzeitigen Eierstockversagen
– Mit vorherigen Operationen an Eierstöcken
– Mit übertragbaren genetischen Krankheiten
– Mit mehreren erfolglosen IVF-ICSI Versuche
– Mit wiederholten Fehlgeburten

Wie werden die Spenderinnen ausgesucht ?
Die Eizellspenderinnen sollten zwischen 18 und 35 Jahre alt sein und einem sehr genauen Auswahlprozess bestehen in welchen eine detallierte Anemese der persönlichen und familiären Krankengeschichte durchgeführt wird, eine komplette gynäkologische Untersuchung, genaue Untersuchungen (welche auch spezifische genetische Untersuchungen einschlieβen), desweiteren psychologische Tests und Gespräche. Die Eizellspende kann nur gemacht werden wenn alle Ergebnisse aller Untersuchungen in Ordnung sind.

Wie wird eine Spenderin zugeteilt?
Für die Zuteilung einer Spenderin zu einer Empfängerin, muss die Kompabilität der Blutgruppe und des Phänotyps überprüft werden, da die physischen Merkmale der Spenderin sich nicht all zu sehr von dem der Empfängerin unterscheiden sollten. Wurde die Spenderin zugeteilt, so beginnt die Synchronisation der Spenderin und Empfängerin und der Prozess beginnt.
Warum ist die Synchronisation der Empfängerin mit Ihrer Spenderin nötig? Wie wird das gemacht ?
Die Gebärmutterschleimhaut oder Endometrium( die Schleimhautschicht welche den Uterus überzieht) der Patientin sollte in optimalen Konditionen sein um den Embryo aufzunehmen wenn die Transferenz durchgeführt wird. Man Synchronisiert Spenderin und Empfängerin mittels der Einnahme von Verhütungsmitteln: Die Eierstöcke befinden sich zu Anfang des Zykluses im Ruhezustand und erlauben es dass Medikamente je nach Fall korrekt wirken können.

Wie findet die Stimulation der Spenderin statt?
Die Spenderin sollte sich hormonelle Medikation während einer Zeit von zehn Tagen injektzieren, damit die Follikel in den Eierstöcken, welche die Eizellen beinhalten, wachsen und die Eizellen heranreifen. Die Follikelgröβe wird jede zwei bis drei Tage kontrolliert durch Untersuchungen und Ultraschalls um die ovarielle Punktion genau im richtigen Moment durchzuführen.
Was sollte die Empfängerin der Eizellen beachten ?
Die Patientin welcher man die durch die Eizellspende entstandenen Embryonen transferiert , wird auch durch Ultraschalluntersuchungen kontrolliert. Dennoch handelt es sich hier um ein sehr viel einfacheren Prozess als im Fall der Spenderin.
Damit der Zyklus gut läuft und der Embryo oder die Embryonen sich richtig im Uterus der Empfängerin einnisten können, ist es nötig, dass Ihr Endometrium einen idealen Zustand hat. Dazu wird Medikation angewendet welche den Wachstum und die Verdickung der Gebärmutterschleimhaut bewirkt. Mit Ultraschalluntersuchungen alle drei bis vier Tagen kann man genau sagen wann der optimale Moment ist um die Transferenz durchzuführen.

Welche Vorteile hat die Eizellspende?
Im Vergleich zu anderen Behandlung der assistierten Reproduktion, ist die Eizellspende sehr viel einfacherer für die Patientin. In diesem Fall muss sich die Spenderin täglich hormonell spritzen , aus diesem Grund ist der physische Stress der Empfängerin viel geringer.
Die gespendeten Eizellen sind von jungen Frauen mit einer sehr guten ovariellen Reserve und einer bestätigten Fruchtbarkeit, was dazu führt dass die erhaltenen Eizellen eine sehr gute Qualität haben. Der grösste Vorteil sind ohne Zweifel die Resultate. Diese Behandlung hat viel höhere Schwangerschaftsraten als andere Behandlungen der assistierten Reproduktion.
Was ist die Kryokonservierung/Vitrifikation der Embryonen?
Die Vitrifizierung der Embryonen besteht aus der Kryokonservierung in flüssigen Stickstoff der Embryonen. Es können die Embryonen eingefroren welche nach einer Transferenz übrig bleiben oder gar alle Embryonen welche in einem IVF Zyklus entstanden sind und aus
verschiedenen Gründen nicht transferiert werden. (ungeeigneter Edometrium, überstimulierte Eierstöcke, persönliche Gründe).
Die Embryonen können nicht einfach entsorgt werden und aus diesem Grund sollten die Embryonen welche nicht transferiert werden, vitrifiziert werden.

Welche Vorteile hat die Vitrifizierung der Embryonen?
Falls mit einer frischen Befruchtung die Patientin nicht schwanger wird, so kann Sie dank der Vitrifikation, einen weiteren Versuch mit den kryokonservierten Embryonen durchführen.
Falls eine Schwangerschaft eintritt und die Patientin danach eine erneute haben möchte, so kann Sie auf die eingefrorenen Embryonen zurückgreifen ohne dabei eine neue Spenderin suchen zu müssen welche sich wieder stimulieren müsste. Desweiteren sind die Kosten eines Zykluses mit vitrifizierten Embryonen viel geringer als ein neuer und frischer Zyklus, obwohl die Schwangerschaftsraten sich etwas reduzieren sind die Resultate trotzdem sehr gut.

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